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Feuriger PRotest  gegen geplante Kohlekraftwerke

Als feurigen Protest gegen die geplanten Steinkohlekraftwerke in Wilhelmshaven haben wir mit Unterstützung aus Hamburg un Bremen am 5. Dezember am Rüstersieler Groden einen rund drei Meter breiten und ebenso hohen brennenden "CO2"-Schriftzug entzündet. Neben der gasgespeisten Fackel warnt ein Banner "Kohlekraft verheizt das Klima!". Greenpeace fordert den Baustopp für die Kraftwerke von EON und Electrabel, die mit einem geplanten Kohlendioxidausstoß von ca. 7,5 Millionen Tonnen pro Jahr Klimafolgekosten in Höhe von 61,5 Milliarden Euro verursachen würden.

 

Foto mit freundlicher Genehmigung von Gruppo635.com

 

Greenpeace will die Ausbaupläne in dieser Form verhindern und fordert bei der Planung dem Klimaschutz absoluten Vorrang einzuräumen. Die Umweltorganisation setzt auf kleine dezentrale Kraftwerke, bei denen mit Hilfe der Kraft-Wärme-Koppelung nicht nur Strom, sondern auch Wärme erzeugt wird. Solche Anlagen entsprechen höchsten Effizienz-Kriterien.

 

Zur Grundsteinlegung des Electrabel Kohlekraftwerkes haben wir eine viel beachtete Clean Graffiti Aktion in der Innenstadt durch geführt. Die Schriftzüge waren über viele Wochen lesbar.

Wir Säubern Wilhelmshaven hier der Valois-Platz (weitere Fotos)