Sie sind hier:

Countdown to Copenhagen

Feuriger Protest

Urwaldschutz

Kohleförderung

Kohle- und Atomsaustieg

Planet der Wälder

Jobperspektiven

Klimakiller Kohle

Anti-Steinkohle-Tour

Klima sucht Schutz

Puzzle-Übergabe Walwelten

Tschernobyl-Ausstellung

Meeres-Ausstellung

Thermographie-Austellung

Urwaldholz-Protest

Allgemein:

Startseite

Publikationen

Kontakt

Impressum

Copyright

 

Arbeitsplätze für Wilhelmshaven

Klimaschutz und Arbeitsplätze Wilhelmshaven -
Perspektiven für Wilhelmshaven anstelle des Kohlekraftwerkes Electrabel


Ich glaube nicht, dass Arbeitsplätze für den Klimaschutz in Gefahr sind. Im Gegenteil: Hier können zusätzliche interessante Arbeitsplätze entstehen. Umwelttechnik ist ein deutscher Exportschlager.                                    

Angela Merkel, Bundeskanzlerin


Der Ausbau von regenerativer oder effizienterer Energieversorgung erweist sicht weltweit als Jobmotor. Deutschland hat dabei die Führungsrolle übernommen. Vielerorts gibt es nachhaltige Energieprojekte, die neben der Reduzierung von Treibhausgasen auch Arbeitsplätze schaffen und die Lebensqualität erhöhen. Wilhelmshaven kann das auch.

Das vorhandene Kohlekraftwerk von E.ON mit einer Leistung von 747 MW im [Norden der Stadt] Stadtnorden versorgt ca. 15% von Niedersachsen mit Strom und beschäftigt ca. 87 Mitarbeiter. Durch den teilweisen Umstieg bei der Stromversorgung auf Blockheizkraftwerke (BHKW) und Einführung von Wärmedämmung kann das jetzt nur für Heizung verwendete Gas gleichzeitig für die Stromerzeugung genutzt werden. Mit dieser erweiterten Wertschöpfung werden Arbeitsplätze für WHV generiert.

Die Greenpeace Gruppe WHV schätzt, dass:

Arbeitsplätze

Nach einer Amortisationszeit von ca. 4 bis 7 Jahren erfreut sich der Besitzer eines BHKW über eine zusätzliche Einnahmequelle beim Verkauf des Stromes. 

 

Wird diese Gelegenheit auch in anderen Kommunen genutzt, könnte vollständig auf die Emissionen des bestehenden Wilhelmshavener E.ON Kohlekraftwerks verzichtet werden.

Der Neubau von Kohlekraftwerken schafft langfristige Abhängigkeiten. Investitionsgelder, die für den oben genannten Umstieg benötigt werden, fließen in den Einkauf immer teurer werdender Kohle, dieses bezahlen wir unweigerlich über unsere Stromrechnung.

Bei Einführung zukunftweisender Technologien kann Wilhelmshaven in den Bereichen Windenergie, Offshore Windenergie, Solarenergie, BHKW auch auf dem Arbeitsmarkt profitieren. Die Auftragsbücher namhafter Windanlagenhersteller sind für mindestens 2 Jahre komplett gefüllt. Das Know-how ist in WHV wie in keiner anderen Region vorhanden. Zudem versprach der Solar World Chef Frank H. Asbeck im Zusammenhang zum Rückbau von Kohle- und Atomkraftwerken, „dass es für jeden bei den Energiekonzernen freigestellten Mitarbeiter einen Job in der Solarindustrie geben wird.“

Die Stadt Wilhelmshaven ignoriert die globalen Klimaschutzziele - Obwohl  das Klimaschiff - "die Grönland" im Auftrag der Bundesregierung in W'haven war und unsere Kanzlerin nach dem Besuch auf Grönland einen strikten Klimaschutzkurs fahren möchte - zeigt sich die Stadt Wilhelmshaven unbeirrt klimafeindlich. Karrikatur : (c) Mirko Rathke www.mirkorathke.de



Wilhelmshaven steht nun am Scheideweg: 

Folgt die Stadt mit dem Bau zusätzlicher Kraftwerke den kurzfristigen Interessen von Institutionellen, und hofft auf einige Dutzend Arbeitsplätze, die größtenteils durch Fachkräfte von außen belegt werden, oder folgt sie den weltweit ambitionierten Klimaschutzzielen und schließt sich Initiativen an, wie sie im Umland bereits existieren, und schafft mit innovativen Ideen und Lösungen Lebensqualität, Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Mittelstand?

V.i.S.d.P.: Greenpeace Gruppe Wilhelmshaven,
Rainer Klosse, Blumenstr.4, 26382 Wilhelmshaven
www.greenpeace.de/Wilhelmshaven