UrwaldHolzrecherche in Wilhelmshaven
Der Holzhandel in Wilhelmshaven bietet Produkte wie Parkett und Gartenmöbel aus Tropenholz an, die zu großen Teilen aus Urwaldzerstörung stammen. Dies hat eine Recherche von Greenpeace-Aktivisten in 6 Baumärkten und Holzhandlungen der Stadt ergeben. Besonders die Firmen HBV und McGarden verkaufen Tropenhölzer ohne Umweltzertifikat. Bei Bossemeyer und Hagebau konnten vorort nicht alle FSC-Zertifikate präsentiert werden. Abgesehen von zwei kleinen einzelnen Ausnahmen im Bereich Parkett und Funiertüren präsentierte sich Hornbach ähnlich vorbildlich wie Praktiker. Ein Fünftel des weltweit freigesetzten Kohlendioxids entsteht durch Waldzerstörung. Greenpeace fordert die deutschen Holzhändler auf, für den Schutz von Klima und Artenvielfalt nur noch Produkte aus ökologischer Forstwirtschaft anzubieten.

HBV hat viele Produkte aus Urwaldholz im Angebot. Darunter neben Gartenmöbel und Türen auch ein breit gefächertes Parkettholzangebot. Neben nicht FSC-zertifizierten Tropenhölzern wurden auch stark gefährdete Arten (wie Wenge und Merbau) entdeckt, bei denen keine FSC-Zertifikate vergeben werden.
Tarket / Merbau (Parkett)
Junkers / Merbau und Jatoba (Parkett)
Meister / Jatoba, Merbau und Wenge (Parkett)
Parador / Merbau und Jatoba (Parkett)
Westag-Getali / Sapeli (Mahagoniholz aus Afrika) (Funiertüren)
HGM Türen / Makassa, Wenge, Zebrano (Funiertüren)



