Es werden die Greenpeacer mit Freunden und Bekannten die Tal-Achse, an der sich die Wuppertaler ESSO-Tankstellen befinden, beradeln - und es wird der ESSO-Tiger, der als bisheriges Werbesymbol dem Konzern längst zu den Umweltaktivisten übergelaufen ist, mit dabei sein. Mit einigen Tigerkostümen werden die Radelnden nicht nur zeigen, dass man sich mit wenig Öl fortbewegen kann, sondern insbesondere auch, dass sich ein Konzern mit einer Umweltbilanz wie ESSO kein Tier als corporate identity leisten kann, mag dieses auch noch so freundlich grinsen!
Zum Hintergrund der Greenpeace-Aktionen gegen ESSO sei auf die Presseerklärung von letzter Woche und auf www.greenpeace.de hingewiesen.
Doch hier noch einige kurze Infos:
1. Exxon Mobil (in Deutschland eben ESSO)
investiert als einziger Öl-Konzern nicht in neue Energien,
2. denn er streitet die drohende Gefahr eines Klimawandels
durch Treibhausgase kategorisch ab.
3. In dieser Richtung gibt es Indizien darauf,
dass der Konzern als großer finanzieller Wahlkampfförderer
George W. Bushs die Nicht-Subskription des Kyoto-Protokolls
durch die US-Regierung maßgeblich bewirkt hat
4. und dass der Konzern weiterhin die Absetzung des Leiters
des großen Umweltinstituts IPCC, welches die UN bisher
- auch in Klima-Fragen - beraten hat, veranlasst hat.
Dieser Wissenschaftler ist einer derjenigen,
die vor einem solchen Klimawandel ausdrücklich warnt.
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