Greenpeace Deutschland richtet im Rahmen seiner Urwald-Kampagne seinen Fokus u. a. auf die Deutsche Papier, da dieser Papiergroßhändler nachweislich Papier aus Finnland bezieht. Recherchen haben ergeben, dass die Deutsche Papier bei den drei bekannten finnischen Papierherstellern Stora Enso, UPM-Kymmene und M-real einkauft, deren Holzlieferant zu insgesamt knapp zwei Drittel der staatliche Forstbetrieb Metsähallitus ist. Und Metsähallitus schlägt im finnischen Urwald ein. Dagegen protestiert Greenpeace.
"Es ist eine Schande und in keiner Weise akzeptabel, dass in Deutschland, das sich seines Umweltbewusstseins rühmt, Urwald in Form von Papierprodukten auf den Markt kommt", so Georg Weber, Urwaldexperte von Greenpeace Wuppertal. "Deshalb ist es nötig, öffentlich mit dem Finger auf diesen Missstand zu weisen."
Greenpeace fordert: Die Deutsche Papier muss Verantwortung für ihre Geschäftspraktiken übernehmen und diese - zum Schutz der letzten Urwälder - ändern. Sie kann sich der Mitverantwortung für die Urwaldzerstörung nicht entziehen.
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