Vorträge

Für Schulen, Gemeinden, Vereine, Gruppen, Firmen, Volkshochschulen, etc.

Wir werden oft gefragt, ob wir unsere Vorträge nicht auch mal z.B. in einer Pfarrgemeinde oder Schule halten können. Diese "Vorträge ausser Haus" sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, denn Information ist der erste Schritt zum Umweltschutz. Wir sind darum sehr froh, wenn wir zu Veranstaltungen eingeladen werden. Alternativ ist es möglich, auf Wunsch für eine Gruppe in unserem Büro einen Vortrag zu halten.

Wir halten unsere Vorträge kostenlos. Voraussetzung sind mindestens zehn Zuhörer und ein Raum, sowie 90 Minuten Zeit. (In einer einzelnen Schulstunde lohnt es sich erfahrungsgemäß kaum, ein Thema anzupacken, es sei denn, es wurde ausführliche "Vorarbeit" geleistet oder es wird eine Unterrichtsreihe ausgearbeitet.) Informationsmaterial und bei Bedarf einen Diaprojektor oder Beamer bringen wir gerne mit. Für einige Vorträge benötigen wir einen Overheadprojektor. Für alle Vorträge ist eine Leinwand oder weiße Wand notwendig. Ggf. können wir eine kleine Leinwand mitbringen, wenn keine vorhanden sein sollte.


Das Thema des Vortrags wird vorher abgesprochen, wir bemühen uns, auch auf Sonderwünsche einzugehen, egal, ob sie das Thema, den Termin, die Dauer oder das Publikum (z.B. Kinder) betreffen, darum ist es wichtig, dass die Absprache möglichst frühzeitig stattfindet (ca. zwei Monate vorher). Da wir alle nur ehrenamtlich tätig sind, kann es bei Terminwünschen an Vormittagen eventuell Probleme geben, dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

Zu allen Themen (und auch zu manchen anderen - Nachfrage lohnt sich immer) bieten wir auch kostenlos Infomaterial an. Wenn Sie nähere Informationen zu den einzelnen Themen haben möchten, oder Fragen haben, melden Sie sich einfach bei uns (Adresse, Tel. und E-mail siehe "Kontakt" ).

Nun zu den aktuell möglichen Vorträgen im Einzelnen:


29 Jahre Greenpeace Wuppertal

Im Vortrag werden lokale Projekte und Erfolge der Wuppertaler Greenpeace-Gruppe über 29 Jahre Gruppengeschichte hinweg geschildert.

Als eine der ersten Greenpeace-Gruppen in Deutschland gründete sich die Wuppertaler Greenpeace-Gruppe 1981 nach einem Benefizkonzert zugunsten der Umweltschutzorganisation. Von anfänglichen Protesten zum Schutz der Meeresschildkröten, über Aktionen gegen den Bau der L 418 in den 90ern, bis zur Arbeit an aktuellen Themen wie Klimawandel, Gentechnik und Papier erstreckt sich der Vortrag. Der "Umweltschutz im Tal" spiegelt dabei auch allgemeine Strömungen - Wandel wie Kontinuität - in Umweltdebatte und Umweltbewegung wieder.

Im Anschluss an den durch zahlreiche Bilder von Aktionen untermalten Vortrag soll Gelegenheit zur Diskussion mit dem Publikum gegeben werden.

Mögliche Schwerpunkte:
Jugendarbeit, die Seniorengruppen von Greenpeace (Team50plus)

Greenpeace - die Regenbogenkämpfer

Der Vortrag erzählt von der Geschichte der internationalen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Seit 1971 stellen GreenpeacerInnen sich mit ihrem Körper zwischen die Natur und die Umweltzerstörer. Wir machen damit auf Umweltprobleme aufmerksam und haben oft eine öffentliche Diskussion und Verbesserungen für unsere Umwelt erreicht. Das internationale Walfangverbot, der Vertrag zum Schutz der Antarktis, der kommunale Ausstieg aus der Verwendung von PVC, die Beschlagnahmung von illegal gehandeltem Elfenbein sind nur einige Erfolge, an denen wir mit unserer Arbeit in Wuppertal und Umgebung Anteil hatten. Zur Greenpeace-Arbeit gehört nicht nur die spektakuläre Aktion, sondern auch viel Hintergrundarbeit. Meistens gibt sogar letztlich die politische Arbeit den Ausschlag.

Der Vortrag gibt einen Einblick in unsere Kampagnen, unsere Ziele und unsere Arbeitsweisen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit der Gruppe in Wuppertal.

Mögliche Schwerpunkte:
Geschichte, Jugendarbeit

Gentechnik - vom Labor frisch auf den Tisch

Ginge es nach dem Willen der Gentechnik-Industrie, wären genmanipulierte Nahrungsmittel längst die Regel, und Gen-Pflanzen hätten sich unkontrolliert in der Natur ausgebreitet. Dabei häufen sich in den letzten Jahren die Beispiele dafür, dass die Gentechnik in der Landwirtschaft Gefahren für unsere Gesundheit und Umwelt mit sich bringt: Fremde Gene in Lebensmitteln können neue Giftstoffe und Allergien verursachen. Der Anbau von Gen-Pflanzen gefährdet die biologische Vielfalt und führt zu einem vermehrten Pestizideinsatz.

Zu Beginn des Vortrages stellen wir Greenpeace als Organisation mit unserer Geschichte, unseren Themen und Prinzipien vor. Dieser Teil kann auf Wunsch verkürzt werden.

Anschließend geben wir einen kurzen Einblick, wie die sogenannte "Grüne Gentechnik" funktioniert, erläutern wir gesetzliche Rahmenbedingungen zu Zulassung und Anbau genmanipulierter Organismen und setzen einen Schwerpunkt bei den Versprechen und den Risiken des Einsatzes dieser Technologie.

Wem nützt die Gentechnik in der Landwirtschaft? Wo liegt der Nutzen für den Verbraucher und wo liegen die Nachteile? Dies sind die leitenden Fragen, die der Vortrag anhand rechtlicher, ethischer, wirtschaftlicher, ökologischer und gesundheitlicher Argumente zu beantworten sucht.

Der Einsatz von Gentechnik in Lebensmitteln rief früh Proteste hervor. Greenpeace hat hier von Beginn an mitgemischt. Aktionen und Forderungen unserer Organisation sollen vorgestellt werden.

Gentechnik im Essen sieht man leider nicht. Doch genau hinschauen lohnt sich. Genmanipulierte Zutaten müssen auf dem Etikett von Lebensmitteln oder in der Speisekarte im Restaurant gekennzeichnet werden. Mit Informationen zu Kennzeichnungspflichten genmanipulierter Lebensmittel und dem Greenpeace-Einkaufsnetz gibt der Vortrag interessierten Verbrauchern praktische Tipps, wie die Gentechnik vom Teller ferngehalten werden kann.

Gerne diskutieren wir mit Ihnen im Anschluss des Vortrages über unsere Positionen und Ihre Fragen.

Aufbau:

"Leben ausser Kontrolle" - Ein Film zum Thema Gentechnik mit anschließender Diskussion

Mitte der 80er Jahre entdeckt die Wissenschaft die Gentechnologie und damit die Möglichkeit, die Natur zu beherrschen. Alles scheint möglich. 20 Jahre später begeben wir uns auf eine Weltreise, um die vielfältig fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden: so stehen in Indien Tausende von Bauern wegen einer katastrophalen Genbaumwollernte vor dem Ruin; sie verkaufen eine Niere oder begehen Selbstmord. In Kanada ist durch mittlerweile flächendeckende Verseuchung der Anbau von Bioraps und Biosoja unmöglich. Genmanipulierte Lachse drohen Wildformen zu verdrängen. Firmen wie Monsanto melden Patente auf alteingesessene Nutzpflanzen an und erstreben die weltweite Saatgutkontolle. Weltweit bieten nur eine Handvoll idealistischer Wissenschaftler wie z. B. Dr. Vandana Shiva der Industrie die Stirn und untersuchen - unabhängig von deren Geld - die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf die Umwelt und auf unsere Gesundheit, wenn wir diese genmanipulierten Lebensmittel zu uns nehmen.

Ein Film von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber, 2004. Länge: 95 Min.

Anschließend stehen Mitglieder von Greenpeace Wuppertal zur Diskussion zur Verfügung.

Wald & Papier - Ein Massenprodukt und seine Folgen

Jeder Mensch in Deutschland - auch Kinder und Alte - verbraucht durchschnittlich pro Jahr mehr als 230 kg Papier; das ist ein mannshoher Berg Papier. Papier ist zu einem Massenprodukt avanciert, das uns tagtäglich in die Hände kommt: Bücher, Zeitungen, Schreibpapier, Hygienepapier - und viele Verpackungen, die aus diesem Stoff produziert werden. Darunter auch sehr häufig, wie schon diese kurze Liste zeigt, Wegwerfprodukte.

Papier - insbesondere weißes Papier - bedeutet aber eine Gefährdung unserer Lebensräume. Dabei spielt sowohl der Papierrohstoff Holz und seine Gewinnung als auch die eigentliche Produktion eine Rolle. Ganz besonders hervorzuheben ist dabei die Zerstörung von Urwäldern - für Papier.

Der Vortrag möchte über die Problematik dieses Massenprodukts aufklären - und Alternativen aufzeigen.

Aufbau:

Mögliche Schwerpunkte:
Fortbildung für Lehrkräfte, Schulprojekte

Das größte Experiment der Menschheit - der Treibhauseffekt

Aufbau:

Mögliche Schwerpunkte:
Energie, Stromwechsel (siehe entsprechenden Vortrag), Verkehr, Wissenschaft des Treibhauseffekts, Entkräftung von Klima-Skeptiker-Argumenten, Maßnahmen für jeden Einzelnen

"Eine unbequeme Wahrheit" - Ein Film von Al Gore mit anschließender Diskussion

Mit seinem oscarprämierten Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" zeichnet der ehemalige amerikanische Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat Al Gore ein aktuelles und bedrohliches Bild der kommenden Klimakatastrophe. Wenn sich die globale Erwärmung weiter fortsetzt, müssen wir mit katastrophalen Konsequenzen rechnen. Der Meeresspiegel könnte mit dem Schwinden des Schelf-Eises in Grönland und in der Antarktis weltweit um mehrere Meter ansteigen. Küstenregionen auf der ganzen Welt würden dadurch vernichtet.

Den Film, der Millionen Kinogänger erschütterte, zeigt Greenpeace Wuppertal kostenlos auf Leinwand. Nach der Vorführung ist eine Diskussion zum Film und zum Thema Klima möglich.

Länge des Films: 95 Min.

Mögliche Schwerpunkte der Diskussion:
Siehe unseren Klima-Vortrag.

Wechsel Strom!

Wer bezahlt für den Billigstrom ?
Ist jeder "Grüne Strom" umweltfreundlich ?
Wie könnte eine verantwortungsvolle Energiepolitik aussehen ?

Energiepolitik und Stromerzeugung sind wieder im Gespräch. Nachdem nun seit einiger Zeit für jeden die Möglichkeit besteht, den Stromproduzenten auszuwählen, ist die Qual der Wahl groß. Die ehemaligen Monopolisten, die großen Stromkonzerne, versuchen durch subventionierte Billigangebote andere Anbieter vom Markt zu verdrängen, doch ist in ihrem Strommix meist ein hoher Anteil an Atomstrom und klimaschädlich produziertem Kohlestrom enthalten.

Andererseits kann nun der persönliche Atomausstieg von jedem vollzogen werden. Doch auch bei sogenannten Ökostromtarifen gibt es qualitative Unterschiede.

Der Vortrag zeigt Leitlinien auf, die man beim Stromwechsel beachten sollte.

Mögliche Schwerpunkte:
Greenpeace Energy eG

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