Wir werden oft gefragt, ob wir unsere Vorträge nicht auch mal z.B. in einer Pfarrgemeinde oder Schule halten können. Diese "Vorträge ausser Haus" sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, denn Information ist der erste Schritt zum Umweltschutz. Wir sind darum sehr froh, wenn wir zu Veranstaltungen eingeladen werden. Alternativ ist es möglich, auf Wunsch für eine Gruppe in unserem Büro einen Vortrag zu halten.
Wir halten unsere Vorträge kostenlos. Voraussetzung sind mindestens zehn Zuhörer und ein Raum, sowie 90 Minuten Zeit. (In einer einzelnen Schulstunde lohnt es sich erfahrungsgemäß kaum, ein Thema anzupacken, es sei denn, es wurde ausführliche "Vorarbeit" geleistet oder es wird eine Unterrichtsreihe ausgearbeitet.) Informationsmaterial und bei Bedarf einen Diaprojektor oder Beamer bringen wir gerne mit. Für einige Vorträge benötigen wir einen Overheadprojektor. Für alle Vorträge ist eine Leinwand oder weiße Wand notwendig. Ggf. können wir eine kleine Leinwand mitbringen, wenn keine vorhanden sein sollte.
Das Thema des Vortrags wird vorher abgesprochen, wir bemühen uns, auch auf Sonderwünsche einzugehen, egal, ob sie das Thema, den Termin, die Dauer oder das Publikum (z.B. Kinder) betreffen, darum ist es wichtig, dass die Absprache möglichst frühzeitig stattfindet (ca. zwei Monate vorher). Da wir alle nur ehrenamtlich tätig sind, kann es bei Terminwünschen an Vormittagen eventuell Probleme geben, dafür bitten wir um Ihr Verständnis.
Zu allen Themen (und auch zu manchen anderen - Nachfrage lohnt sich immer) bieten wir auch kostenlos Infomaterial an. Wenn Sie nähere Informationen zu den einzelnen Themen haben möchten, oder Fragen haben, melden Sie sich einfach bei uns (Adresse, Tel. und E-mail siehe "Kontakt" ).
Nun zu den aktuell möglichen Vorträgen im Einzelnen:
Als eine der ersten Greenpeace-Gruppen in Deutschland gründete sich die Wuppertaler Greenpeace-Gruppe 1981 nach einem Benefizkonzert zugunsten der Umweltschutzorganisation. Von anfänglichen Protesten zum Schutz der Meeresschildkröten, über Aktionen gegen den Bau der L 418 in den 90ern, bis zur Arbeit an aktuellen Themen wie Klimawandel, Gentechnik und Papier erstreckt sich der Vortrag. Der "Umweltschutz im Tal" spiegelt dabei auch allgemeine Strömungen - Wandel wie Kontinuität - in Umweltdebatte und Umweltbewegung wieder.
Im Anschluss an den durch zahlreiche Bilder von Aktionen untermalten Vortrag soll Gelegenheit zur Diskussion mit dem Publikum gegeben werden.
Mögliche Schwerpunkte:
Jugendarbeit, die Seniorengruppen von Greenpeace (Team50plus)
Der Vortrag gibt einen Einblick in unsere Kampagnen, unsere Ziele und unsere Arbeitsweisen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit der Gruppe in Wuppertal.
Mögliche Schwerpunkte:
Geschichte, Jugendarbeit
Zu Beginn des Vortrages stellen wir Greenpeace als Organisation mit unserer Geschichte, unseren Themen und Prinzipien vor. Dieser Teil kann auf Wunsch verkürzt werden.
Anschließend geben wir einen kurzen Einblick, wie die sogenannte "Grüne Gentechnik" funktioniert, erläutern wir gesetzliche Rahmenbedingungen zu Zulassung und Anbau genmanipulierter Organismen und setzen einen Schwerpunkt bei den Versprechen und den Risiken des Einsatzes dieser Technologie.
Wem nützt die Gentechnik in der Landwirtschaft? Wo liegt der Nutzen für den Verbraucher und wo liegen die Nachteile? Dies sind die leitenden Fragen, die der Vortrag anhand rechtlicher, ethischer, wirtschaftlicher, ökologischer und gesundheitlicher Argumente zu beantworten sucht.
Der Einsatz von Gentechnik in Lebensmitteln rief früh Proteste hervor. Greenpeace hat hier von Beginn an mitgemischt. Aktionen und Forderungen unserer Organisation sollen vorgestellt werden.
Gentechnik im Essen sieht man leider nicht. Doch genau hinschauen lohnt sich. Genmanipulierte Zutaten müssen auf dem Etikett von Lebensmitteln oder in der Speisekarte im Restaurant gekennzeichnet werden. Mit Informationen zu Kennzeichnungspflichten genmanipulierter Lebensmittel und dem Greenpeace-Einkaufsnetz gibt der Vortrag interessierten Verbrauchern praktische Tipps, wie die Gentechnik vom Teller ferngehalten werden kann.
Gerne diskutieren wir mit Ihnen im Anschluss des Vortrages über unsere Positionen und Ihre Fragen.
Aufbau:
Ein Film von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber, 2004. Länge: 95 Min.
Anschließend stehen Mitglieder von Greenpeace Wuppertal zur Diskussion zur Verfügung.
Papier - insbesondere weißes Papier - bedeutet aber eine Gefährdung unserer Lebensräume. Dabei spielt sowohl der Papierrohstoff Holz und seine Gewinnung als auch die eigentliche Produktion eine Rolle. Ganz besonders hervorzuheben ist dabei die Zerstörung von Urwäldern - für Papier.
Der Vortrag möchte über die Problematik dieses Massenprodukts aufklären - und Alternativen aufzeigen.
Aufbau:
Mögliche Schwerpunkte:
Fortbildung für Lehrkräfte, Schulprojekte
Mögliche Schwerpunkte:
Energie, Stromwechsel (siehe entsprechenden Vortrag),
Verkehr, Wissenschaft des Treibhauseffekts, Entkräftung von Klima-Skeptiker-Argumenten,
Maßnahmen für jeden Einzelnen
Den Film, der Millionen Kinogänger erschütterte, zeigt Greenpeace Wuppertal kostenlos auf Leinwand. Nach der Vorführung ist eine Diskussion zum Film und zum Thema Klima möglich.
Länge des Films: 95 Min.
Mögliche Schwerpunkte der Diskussion:
Siehe unseren Klima-Vortrag.
Energiepolitik und Stromerzeugung sind wieder im Gespräch. Nachdem nun seit einiger Zeit für jeden die Möglichkeit besteht, den Stromproduzenten auszuwählen, ist die Qual der Wahl groß. Die ehemaligen Monopolisten, die großen Stromkonzerne, versuchen durch subventionierte Billigangebote andere Anbieter vom Markt zu verdrängen, doch ist in ihrem Strommix meist ein hoher Anteil an Atomstrom und klimaschädlich produziertem Kohlestrom enthalten.
Andererseits kann nun der persönliche Atomausstieg von jedem vollzogen werden. Doch auch bei sogenannten Ökostromtarifen gibt es qualitative Unterschiede.
Der Vortrag zeigt Leitlinien auf, die man beim Stromwechsel beachten sollte.
Mögliche Schwerpunkte:
Greenpeace Energy eG
| >>Startseite Greenpeace Wuppertal |