Wie lange braucht eine Solarstromanlage, bis sie die zu ihrer Herstellung
aufgebrachte Energie wieder eingespielt hat?
Im folgenden finden sich verschiedene Angaben zum Thema, jeweils mit
Bezug auf die Quelle.
PV-Anlagen besitzen nach dem heutigen Stand der Technik eine Lebensdauer von 20 - 25 Jahren. Ihre Energierücklaufzeiten betragen bei der europäischen Strahlungsintensität nur ca. 2 Jahre. Fazit: PV-Anlagen erzeugen somit bis zu zehn mal mehr Energie, als für ihre Herstellung benötigt wird.
Quelle: Studie für die Kommission der europäischen Gemeinschaft,
Wolfgang Palz, Henri Zibetta aus dem Jahr 1991
Zitiert nach: Internetseite des Solarenergie-Fördervereins e.V.,
Herzogstr. 6, 52070 Aachen. (http://www.sfv.de/briefe/brief96_2/sob96210.htm)
Eine PV-Anlage erzeugt Strom ohne Ausstoß von Schadstoffen und ohne Lärmemissionen. Die Energierücklaufzeiten (Zeitspanne, in der eine Energieanlage soviel Energie erzeugt hat, wie zu ihrer Herstellung benötigt wurde) von PV-Anlagen betragen etwa fünf bis sieben Jahre bei einer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren.
Konventionelle Kraftwerke dagegen amortisieren sich energetisch nie, da sie für die Bereitstellung einer bestimmten Menge nutzbarer Energie (Strom, Wärme) immer eine größere Menge an Primärenergie (Kohle, Erdgas, Erdöl, Uran) einsetzen müssen. [...] Weitere Fragen zur Planung und Installation von PV-Anlagen beantwortet Ihnen die DGS gerne.
Quelle: Internetseite der Deutsche Gesellschaft
für Sonnenenergie e.V., International
Solar Energy Society – German Section, Augustenstr. 79, 80333 München,
Tel. 089 / 52 40 71, Fax 089 / 52 16 68. (http://dgs-solar.org/I_PV2.htm)
Die umweltfreundliche Solarstromtechnik zeichnet folgende positiven Eigenschaften aus:
Ich habe mal gehört, daß Solarmodule zu Ihrer Herstellung mehr Energie benötigen, als sie jemals erzeugen können. Ist da was dran? Das war einmal. Dieses Gerücht hält sich seit den Anfängen der Photovoltaik in den 50er Jahren hartnäckig. Damals wurden Solarmodule zur Stromversorgung von Satelliten eingesetzt. Hierbei wurde der Energierücklaufzeit kein großer Stellenwert beigemessen. Heute kann man von einer Energierücklaufzeit von ca. 3 Jahren ausgehen. Bezogen auf die lange Lebensdauer (s.o.) also ein ausgesprochen guter Wert. Übrigens: Es gibt Hersteller (z.B. Solarex), die ihre Solarmodule bereits mit Solarstrom produzieren.
Quelle: Internetseite des Fördervereins für angewandte Solarenergie (http://www.regio3.de/solarregion/voltaik3.htm)
Anmerkung: Eine weiterer Hersteller von Solarzellen mittels selbsterzeugter
Solarenergie ist die Null-Emissions-Fabrik des Freiburger Solarpioniers
Georg Salvamoser. (siehe taz-Artikel http://www.taz.de/tpl/1998/12/05/a0084.fr/text?Name=ask13645aaa)
Eine Solaranlage hat schon nach zwei Jahren soviel Energie erzeugt, wie zu ihrer Herstellung erforderlich war.
Quelle: Internetseite des Bundes
der Energieverbraucher e.V., Grabenstraße 17, 53619 Rheinbreitbach,
Tel. 02224/92270, Fax 02224/10321 (http://www.oneworldweb.de/bde/phoenix/glossar.html)
Die daraus resultierenden energetischen Amortisationszeiten liegen für den jetzigen Stand der Technik bei sieben Jahren für kristalline und bei unter fünf Jahren für amorphe Modultechnologie.
Quelle: Internetseite der AEE - Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie
Die Seite ist Teil einer Studie, die im Auftrag der Forschungsstelle
für Energiewirtschaft erstellt wurde und erstmalig in einem Sonderdruck
der "Energiewirtschaftlichen Tagesfragen" erschien. Der Autor Dipl. Ing.
Gerd Hagedorn ist Mitarbeiter der Siemens AG in Erlangen. (http://www.datenwerk.at/arge_ee/verz/artikel/pv06.html)
Weitere Literaturhinweise:
| >>Startseite Greenpeace Wuppertal |