Thema Zukunftsfähiges Wuppertal & Lokale Kampagnen
Wir arbeiten vor Ort zu fast allen Greenpeace-Themen und versuchen diese,
lokal herunterzubrechen, nach dem Motto "Global denken - lokal handeln".
Dabei haben wir immer die weltweiten Auswirkungen unseres Handelns im Blick.
D.h., dass wir z.B. bei Protesten gegen lokale Verkehrspolitik
das weltweite oder nationale Klimaschutzziel verfolgen ("mehr Straßen induzieren mehr Verkehr, und damit mehr klimaschädliche Gase")
und nicht so sehr, ob eine Straße jemanden stört
(nach dem Motto: "Auto fahren ja, aber nur keine laute Straße vor meiner Haustür").
Das gemeinsame Arbeiten aller Greenpeace-Gruppen
an den großen Umweltthemen unserer Zeit macht
die Schlagkraft von Greenpeace aus.
Informationen über unsere lokalen Aktivitäten zu den jeweiligen Greenpeace-Themen finden Sie
in den anderen Themenrubriken.
Sie bestehen aus Infoständen, Aktionen, Vorträgen, Pressearbeit und vielem mehr.
Hier sind Themen aufgelistet, die wir in typischerweise lokalen Kampagnen bearbeiten.
Ausgewählte Aktivitäten in Wuppertal:
- 2011 forderten wir die Wuppertaler Stadtwerke auf,
auf Atomstrom zu verzichten und aus dem klimaschädlichen Kohlekraftwerk Wilhelmshaven auszusteigen.
Zur entscheidenden Stadtratssitzung
protestierten wir vor dem Barmer Rathaus.
Das Thema wird uns wahrscheinlich leider noch länger beschäftigen.
- Das Thema Recyclingpapier haben wir im Laufe der Jahre immer wieder auf lokaler Ebene bearbeitet
und u.a. Schulen, Gemeinden und Copy-Shops bewegt, umzustellen. Wir bleiben weiter am Ball.
Lesen Sie zu den einzelnen Aktivitäten die Themen-Rubrik "Wald & Papier".
- Einige von uns nehmen als GreenpeacerInnen an Läufen teil,
um dort kreativ mit eigens gestalteten T-Shirts,
Plakaten als Fahnen, sowie Kostümen unsere Themen und Forderungen bekannter zu machen.
U.a. nahmen wir am Röntgenlauf in Remscheid zweimal (29.10.2006, 28.10.2007),
am Kö-Lauf in Düsseldorf (07.09.2008), am "Run of Colours" in Köln (28.08.2010)
und am Sambatrassenlauf in Wuppertal (12.06.2010) teil.
- In der Vergangenheit nahmen wir an einigen Picobello- und Wupperputz-Tagen der Stadt Wuppertal teil,
indem wir mit Müll sammelten und / oder einen Infostand
am Versammlungsort machten.
- Wir nehmen mit Infoständen immer mal wieder an diversen Stadtfesten teil
(Faires Fest, Ölbergfest, Langer Tisch, Botanischer Garten Fest, Leichlinger Umweltfest, etc.).
- 2009 stellen wir in einem lokalen Bündnis mit anderen Umweltverbänden
allen Partei-KandidatInnen für die Wuppertaler Kommunalwahl
10 Fragen zur Umweltpolitik. Auf dem Portal
www.umweltwahl-wuppertal.de
sind die Antworten immer noch zu lesen.
- Bis 2008 gestalteten wir fast 15 Jahre die Sendung Radio "Grüne Welle" im Bürgerfunk Wuppertals.
- Es gab in einzelnen Themen immer mal wieder eine Zusammenarbeit mit dem Ökologie-Referat des AStA der Uni Wuppertal.
- Bis 2004 nahmen wir regelmäßig jedes Jahr mit einem Info- und Warenstand am Lüntenbecker Weihnachtsmarkt teil.
- 1998 verfassten wir eine umfangreiche Stellungnahme zum Agenda-Prozess der Stadt Wuppertal.
Dabei gaben wir lokale Empfehlungen in allen Umweltthemen, zu denen Greenpeace arbeitet.
Lesen Sie dazu den Radiobeitrag
"Stellungnahme der Greenpeace Gruppe Wuppertal zum Agenda 21-Papier der Stadt Wuppertal"
aus der Radio "Grüne Welle"-Sendung vom 06.08.98.
- 1995 protestierten wir in einem Aktionsbündnis gemeinsam mit Robin Wood und dem BUND
gegen den Bau der Schnellstraße L 418 durch das Burgholz
und damit gegen die klimaschädliche Verkehrspolitik der damaligen Regierungsfraktionen im Rat der Stadt Wuppertal.
Der Tunnel und die Straße wurden Jahre später dann leider doch gebaut.
- 1994 bewirken wir mit einer Reihe von Aktionen, dass der Stadtrat das PVC-Verbot von öffentlichen Gebäuden beschließt.
- 1992 bilden auf Initiative der Wuppertaler Gruppe gut 100.000 Wuppertaler eine Lichterkette gegen Rassismus ("Wupperleuchten").