Alle drei KandidatInnen der CDU (Rainer Spiecker, Wuppertal I; Peter Brakelmann, Wuppertal II; Fabian Bleck, Wuppertal III/Solingen II) haben auch auf mehrmalige Nachfrage (sowohl an die KandidatInnen selbst, als auch an die Partei) keine Antworten geschickt. Dies zeigt, wie wenig Wert offensichtlich in der NRW-CDU auf das Thema Umweltschutz gelegt wird.
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | Der Kampf gegen den Klimawandel sollte grundsätzlich eine hohe Priorität einnehmen, da es schließlich um die Zukunft unserer Erde und Gesellschaft geht. Ich glaube, das man auch in Zeiten einer Weltwirtschaftskrise mit innovativen Ideen gut wirtschaften und gleichzeitig Umweltschutz betreiben kann. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Ja, weil der Klimawandel gebremst werden muss und die Maßnahmen nicht von konjunkturellen Zyklen abhängig gemacht werden kann. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Absolut. Prinzipiell ist der Klimawandel die Klammer aller zur Zeit drängenden Fragen auf unserem Planeten. Es geht dabei natürlich vor allem um die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen - jetzt und für alle nachfolgenden Generationen. Aber bei der Frage des Klimawandels entscheiden sich auch die Konflikte um Gerechtigkeit und Frieden. Denn wenn durch den klimawandel die natürlichen Ressourcen knapper werden, wird auch ein Kampf um sie entbrennen. Deshalb müssen wir uns heute darum kümmern, dass gemeinsame, internationale Lösungen für den drohenden Klimawandel erreicht werden. Konsequenter Klimaschutz ist zudem das beste aller Konjunkturprogramme. Er steht entsprechend gar nicht im Widerspruch zu nachhaltigen Wegen aus der Wirtschaftskrise. Allerdings müssen wir in diesem Zusammenhang über unsere absolute Wachstumsgläubigkeit nachdenken. Allumfassendes Wirtschaftliches Wachstum stößt an seine Grenzen. Es geht vielmehr darum, welche Branchen wachsen sollen. Gebäudesanierung, erneuerbare Energien, Energie- und Ressourceneffizienz, das sind die Wachstumsmärkte der Zukunft. |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | Ja, weil mit einem Zukunftsfonds nach sozialen und ökologischen Kriterien die Chance auf ein Umsteuern in der Industriellen Produktion besteht: Arbeitsplätze zu schaffen und die außerordentliche Abhängigkeit von der Ausfuhr (das heißt dem Niederkonkurrieren anderer Volkswirtschaften) zurückzufahren. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | Ja, weil sich gegenüber den Krisen die sich ergeben werden, wenn es uns nicht gelingt dem Klimawandel effektiv entgegen zu wirken, die derzeitige Weltwirschaftskrise ein Lachschlager ist. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | Ja! |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil es hier um den Schutz unserer Lebensgrundlagen geht, der ohnehin für jeden verantwortungsvollen Menschen Vorrang vor allen anderen Interessen haben muss. Klimaschutz in Gegensatz zu wirtschaftlichen Zielen zu stellen, ist aber sowieso Unsinn. Konsequenter Klimaschutz ist ja zudem das beste aller Konjunkturprogramme. Gebäudesanierung, erneuerbare Energien, Energie- und Ressourceneffizienz, das sind die Wachstumsmärkte der Zukunft. |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil Mensch und Umwelt vor Profite gehen. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Nein, denn "oberste Priorität" würde bedeuten, dass alle anderen Themen nachrangig sind und nicht gleichzeitig betrachtet werden würden. Aber da ich nachhaltige Politik für einen Leitgrundsatz halte fließt Emissionseindämmende Politik natürlich in meine Entscheidungen ein - ist ein Mittel der Gestaltung, aber kein eigenständiges und alleiniges Ziel. |
Und hier finden Sie den Kampagnen-Flyer.
Greenpeace-Seite zum Thema Atomkraft.
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | Atomkraft kann lediglich eine Übergangstechnologie sein. Solange regenerative und fossile Energien nicht ausreichend der Stromversorgung in Deutschland dienen, wird Atomkraft die Grundlast sicherstellen müssen. Der Atomausstieg ist richtig und wichtig, muss aber an die Realitäten angepasst werden. Ich möchte keinen unsicheren Atomstrom aus dem Ausland beziehen, da es noch keine ausreichende Versorgung durch regenerative Energien gibt. Daher muss schnellstmöglich solch ein Wechsel herbeigeführt werden. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Ja, und eigentlich sollte er noch viel schneller ablaufen, weil jeder Tag weitere Risiken und Atom-Müll produziert. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Unbedingt. Atomkraft war nie sicher und wird nie sicher sein. Das Problem des radioaktiven Abfalls werden wir ebenfalls niemals lösen können - was in der Natur der Sache liegt. Atomkraft ist zudem - entgegen der Verlautbarungen der Atomindustrie - extrem teuer. Im Unterschied zu allen anderen Wirtschaftsbereichen, müssen die Atomkonzerne nämlich ihren Müll nicht selbst entsorgen. Dies zahlen in diesem Fall der SteuerzahlerInnen. Unzählige Studien beweisen: Energiesicherheit ist zukünftig auf der Basis erneuerbarer Energien herstellbar. Jeder Tag, den AKW´s länger am Netz bleiben, verzögert den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Unerwähnt soll in diesem Zusammenhang auch nicht bleiben, dass zigtausende von Menschen, die in der 3. Welt unter schlimmsten Arbeitsbedingungen Uran abbauen, an Krebs sterben. |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | Ja, weil... das ist das Mindeste was man tun kann. Allerdings bedeutet ein Abschalten der AKW noch keine Lösung für die Frage, wie das strahlende Material aus der Welt zu schaffen ist. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | Ja, weil es keine wirklich akzeptablen Lösungsnansätze im Umgang mit dem Atommüll gibt und es meiner Meinung nach in absehbarer Zeit auch keine geben wird. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | Ja! |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil Atomenergie nicht beherrschbar ist, weil Energiesicherheit zukünftig nur auf der Basis erneuerbarer Energien herstellbar ist, und weil jeder Tag, den AKW´s länger am Netz bleiben, den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland verzögert. |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Ja. DIE LINKE fordert die unverzügliche und unumkehrbare Stilllegung aller Atomanlagen sowie ein Verbot für den Export von Atomtechnik. Der rotgrüne Atomkonsens von 2000 mit den garantierten Restlaufzeiten dient zuallererst den Profitinteressen der Atomindustrie. Die immer noch beträchtlichen Mittel, die in die Atomforschung fließen, sollen auf die Entwicklung erneuerbarer Energien umgelenkt werden. Wir brauchen ein transparentes und gerichtlich nachprüfbares Suchverfahren nach neuen Endlagerstandorten. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil Kernkraft Abfälle produziert, die für nicht absehbare Zeit Hochrisiko behaftet sind und ein schwerer Störfall die Existenz unseres Landes bedeuten kann. Der Ausstieg ist richtig und darf nicht verzögert werden. |
Greenpeace: Geheime Akten über Gorleben
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | Grundsätzlich muss eine vernünftige Endlagermöglichkeit geschaffen bzw. gefunden werden. Daher muss man eine verantwortungsvolle Lösung schaffen. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Ja, weil die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Gorleben kein wirklich sicherer Standort ist – falls es so etwas überhaupt gibt. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Ja, weil der Salzstock in Gorleben als Endlager offensichtlich ungeeignet ist. Die unfassbaren Vorgänge in der Asse beweisen, wie fahrlässig die Betreiber mit dem hochgiftigen Atommüll umgehen und dass Salzstöcke keine sicheren Endlagerstätten sein können. Die Beschränkung auf Gorleben ist in unseren Augen skandalös. |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | Ehrlich gesagt, Ich weiß keine Antwort auf die von mir gestellte Frage. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | Nein, weil es meiner Meinung nach sowieso kein Endlager in dem Sinne geben sollte. Bei der Lagerung des schon vorhandenen Atommülls muss in meinen Augen immer die Möglichkeit geschaffen werden -bei sich ändernden Umständen/Möglichkeiten- den Atommüll möglichst problemlos umlagern zu können. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | Unentschlossen |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil der Salzstock in Gorleben als Endlager offensichtlich ungeeignet ist. Die unfassbaren Vorgänge in der Asse beweisen, wie fahrlässig die Betreiber mit dem hochgiftigen Atommüll umgehen und dass Salzstöcke keine sicheren Endlagerstätten sein können. Die Beschränkung auf Gorleben ist in meinen Augen skandalös. |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Nein. Keine weitere Einlagerung von Atommüll und Ausstieg aus der Atomenergie. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil man immer einen Plan B haben sollte, falls etwas mit Plan A schief geht. |
Kurzfassung der Greenpeace-Studie: Klimaschutz Plan B 2050
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | Einen genauen Zeitpunkt zu benennen wäre nicht seriös. Grundsätzlich ist es wichtig, zeitnah auf saubere Kohlekraftwerke umzustellen und schnellstmöglich erneuerbare Energien einzusetzen. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Möglichst SOFORT, weil a) Kohle endlich ist und zu schade zum Verbrennen und b) weil erneuerbare Energie zur Abwendung weiterer Umweltschäden unbedingt erforderlich sind. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Wir müssen bis spätestens bis 2040 die notwendige CO2-Reduzierzung erreicht haben. Das bedeutet, dass wir ab sofort konsequent auf die drei "E"s setzen müssen: Erneuerbare Energien, Ernergieeffizienz und Energieeinsparung. Ab 2050 muss sich der noch akzeptable CO2-Ausstoß auf nicht vermeidbare prozessbedingte Emissionen beschränken. Konkret bedeutet das, dass wir keine neuen Kohlekraftwerke mehr bauen dürfen und die Erneuerbaren deutlich ausbauen, damit sie die Kohlekraft sukzessive ersetzen. |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | So schnell wie möglich. Das hängt am Druck der Bevölkerung, am Gegendruck der Stromkonzerne, an den Konstellationen im politischen Raum. Nur eine starke Linke wird verhindern, dass die CDU oder FDP an der Landesregierung ein Umsteuern weiter verhindert. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | So schnell wie möglich. Um auf diese Frage eine konkretere Antwort geben zu können, fehlen mir die nötigen Informationen. Die mir zugänglichen Information über die Möglichkeiten der Energieversorgung in der Zukunft sind einfach zu widersprüchlich. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | So schnell wie möglich! |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Bis 2040, weil nur so die unabdingbar notwendige CO2-Reduzierzung erreicht werden kann. Wer die Klimaziele ernst meint, muss zudem sämtliche CO2-Emmissionen im Bereich von Energieerzeugung, Verkehr sowie Wärme- und Kühlversorgung aller Immobilien bis 2050 auf null zurückgefahren haben. Der dann noch akzeptable CO2-Ausstoß muss sich auf nicht vermeidbare prozessbedingte Emissionen beschränken. |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Bis 2020, weil dies eine Investition in ein friedliches und ökologischen 21. Jahrhundert wäre. Technisch ist dies innerhalb von 10 Jahren umsetzbar. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Ein kompletter Umstieg wird kommen, aber einen technologischen Sprung gesetzlich zu verordnen ist utopisch. Daher will ich mich nicht auf eine Zahl festlegen. |
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | Das muss meines Erachtens in jedem Einzelfall individuell entschieden werden. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Nein, weil... siehe 4. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Nein. Wir brauchen eine klare Energiewende. Kohlekraftwerke sind ökologisch und ökonomisch unvernünftig. Wer jetzt noch neue Kraftwerke baut, wird sie länger als 30 Jahre betreiben müssen, damit sich die Investitionen rechnen. Mit neuen Kraftwerken ist also eine konsequente Klimaschutzstrategie nicht vereinbar. |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | Nein. Die Drohung mit der Laufzeitverlängerung der AKWs wird Investitionen in dezentrale Energieversorgung (ob mit Kohle oder nicht) unrentabel für die Stadtwerke machen. Kleinere Kohlekraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung halte ich für eine gewisse Übergangszeit für möglich. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | Nein, weil das Geld besser in die Umstellung auf erneuerbare Energien fließen sollte. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | Ist nicht mit Ja oder Nein zu beantworten. |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil neue Kohlekraftwerke die erforderliche Energiewende behindern. Wer heute neue Kraftwerke baut, wird sie länger als 30 Jahre betreiben, damit sich die Investitionen rechnen. Mit neuen Kraftwerken ist also eine konsequente Klimaschutzstrategie nicht vereinbar. |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil unflexible Großkraftwerke den Systemwechsel zu dezentralen Strukturen und schnell reagierenden Systemen im Sinne des Klimaschutzes behindern. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil Kohle ein nicht nachhaltiger Brennstoff ist und Subventionen und staatliche Mittel mit dem Ziel der Investition nur für nachhaltige, langfristig der Gesellschaft nutzbringende Anlagen gesteckt werden sollte. |
Greenpeace-Factsheet: 10 Gründe gegen die neuen Braunkohle-Blöcke in Neurath (NRW)
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | Grundsätzlich haben wir in NRW und Deutschland einen Energiemix. Dies wird realistisch auch in den nächsten Jahren der Fall sein. Da gerade in NRW große Mengen Braunkohle vorhanden sind, muss bei einer Erschließung neuer Abbauflächen sozialverträglich und ökologisch vernünftig vorgegangen werden. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Nein, weil... siehe 4. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Nein, weil Braunkohlekraftwerke völlig ineffiziente Energieproduzenten sind, die den größten Teil der umgewandelten Energie als Abwärme in die Umgebung blasen. Braunkohlekraftwerke sind keine Stromerzeiger, sondern Wolkenmaschinen, und damit sind sie die Klimakiller Nr. 1. |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | Nein. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | Nein. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | Ist nicht mit Ja oder Nein zu beantworten. |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil Braunkohlekraftwerke völlig ineffiziente Energieproduzenten sind, die den größten Teil der umgewandelten Energie als Abwärme in die Umgebung blasen. Braunkohlekraftwerke sind keine Stromerzeiger, sondern Wolkenmaschinen, und damit sind sie die Klimakiller Nr. 1. |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil Braunkohle unter den fossilen Brennträgern der größte Klimakiller ist. Ich selbst bin im Braunkohlenausschuss als stimmberechtigtes Mitglied. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil der Abbau mittelfristig wieder auf Subventionierung hinauslaufen wird für ein Produkt, dass niemand will und zudem auch noch die Umwelt über Jahre hinweg zerstört. |
Greenpeace-Factsheet: Genpflanzen in Deutschland
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | In erster Linie wollen wir die Forschung in der Gen-Politik ermöglichen. Verschiedene Feldversuche sollen dabei möglich sein. Eine Kreuzung von Gen-Pflanzen mit herkömmlichen Anbaugebieten darf nicht gestattet werden. Perspektivisch müssen wir jedoch Vor-und Nachteile von Gen-Pflanzen abwägen. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Ja, weil es a) keine Notwendigkeit dafür gibt und b)das Risiko für Mensch und Landwirtschat unkalkulierbar ist. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Ich bin nicht nur in NRW sondern überall gegen den Anbau von genetisch veränderten Pflanzen. Die Risiken, die damit verbunden sind, sind unüberschaubar. Wenn Pflanzen gegen sog. Schädlinge resistent sind, dann sind auch Nahrungsgrundlagen für unsere Vögel, Nager uvam. gefährdet etc. - der Eingriff in unser labiles Ökosystem ist unverantwortlich. Sobald sich Arten gekreuzt haben, ist diese Entscheidung nicht mehr revidierbar. Unabhängig davon führt der Anbau von Gen-Pflanzen zu einer katastrophalen Abhängigkeit der Bauern von einigen wenigen großen marktbeherrschenden Lebensmittelkonzernen, die das genveränderte Saatgut anbieten. |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | Ja. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | Nein, weil mir ein generelles Anbauverbot von Gen-Pflanzen zu sehr die Freiheit der Forschung einschränken würde. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | Ja! |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil Gentechnik in der Lebensmittelproduktion nichts zu suchen hat. Wer einmal Gentechnik im Freiland zulässt hat keine Chance, diese Entscheidung zu revidieren, Er zerstört damit die Wahlfreiheit der VerbraucherInnen, sich für gentechnikfreie Lebensmittel zu entscheiden. Zudem löst Gentechnik kein Problem, sondern führt zu einer katastrophalen Abhängigkeit der Bauern von großen marktbeherrschenden Lebensmittelkonzernen. |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil Gentechnik schädlich ist für unsere Vielfalt an gesunden Lebensmitteln. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Nein. In Fällen, bei denen die Forschung die nachhaltige Verträglichkeit der gen-veränderten Pflanze belegen kann, sollten keine ideologischen Mauern errichtet werden. Jedoch müssen die Zulassungs- und Prüfverfahren strengere Richtwerte bekommen. |
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | Die Bedingungen für den ökologischen Landbau in NRW sind ausreichend. Dieser muss sich im Wettbewerb genauso behaupten, wie der normale Landbau. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Ja, weil ich selbst und nachfolgende Generationen gesund leben wollen. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Ja, weil die kontrollierte biologische Landwirtschaft die beste Gewähr für nachhaltig und artgerecht produzierte sowie geschmackvolle und gesunde Lebensmittel bietet. Der Biolandbau schafft zudem den kleinen bäuerlichen Betrieben neue Perspektiven mit fairen Preisen und stärkt die regionale Wirtschaft. Entscheidend sind dabei Überbrückungshilfen in der Umstellungszeit. Unserer Meinung nach kann zudem bei der Massentierhaltung auch nicht mehr von Landwirtschaft sondern eher von Agrarindustrie gesprochen werden. Diese kritisiere ich in ihrer tierquälerischen Praxis aufs Schärfste. Unabhängig davon: weniger Fleisch zu verzehren ist nicht nur gesünder sondern schont auch das Klima! |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | Ja, weil durch den Mengeneffekt die ökologisch angebauten Nahrungsmittel hoffentlich bald auch für die einkommensärmeren Schichten erschwinglich werden. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | An den Stellen, wo der ökologische Landbau gegenüber dem konventionellen Landbau benachteiligt wird auf jeden Fall. Alles weitere ist die Freiheit des Verbrauchers, der in meinen Augen vor allem besser informiert werden muss. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | Ja! |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil die kontrollierte biologische Landwirtschaft die beste Gewähr für nachhaltig und artgerecht produzierte sowie geschmackvolle und gesunde Lebensmittel bietet. Der Biolandbau schafft zudem den kleinen bäuerlichen Betrieben neue Perspektiven mit fairen Preisen und stärkt die regionale Wirtschaft. Entscheidend sind dabei Überbrückungshilfen in der Umstellungszeit. |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Ja, weil Biolandwirtschaft die Arbeit mit gentechnisch veränderten Pflanzen verbietet. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil meiner Meinung nach bereits zu viele Gelder über EU-Subventionen in der Landwirtschaft versinken und den Weltmarktpreis verzerren und so eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern schädigt. Eine Förderung kann wenn nur über die Nachfrage der Konsumenten kommen. |
| Rainer Spiecker | CDU | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Dietmar Bell | SPD | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| René Kissler | GRÜNE | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Marcel Hafke | FDP | Wuppertal I | Das Angebot im ÖPNV ist in NRW auf einem hohen Niveau. Jedoch halte ich es regional ausbaufähig. Insbesondere sollte zeitnah auch ein einheitliches Verbund- und Tarifsystem eingerichtet werden. |
| Gunhild Böth | DIE LINKE | Wuppertal I | Nein, weil die Gewinnerzielung immer mehr in den Vordergrund gerückt wird. Transport ist Daseinsvorsorge und Voraussetzung für soziale Teilhabe und nach Ansicht der LINKEN keine Dienstleistung, deren Ziel in Gewinnerwirtschaftung bestehen sollte. |
| Ralf Glörfeld | PIRATENPARTEI | Wuppertal I | -- Nicht geantwortet -- |
| Peter Brakelmann | CDU | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Andreas Bialas | SPD | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Nadja Shafik | GRÜNE | Wuppertal II | Ja und Nein. In Wuppertal haben wir es mit einem weitgehend guten ÖPNV-Netz zu tun. Dies gilt aber nicht überall in NRW. Zudem sind die Zustände im regionalen Zug- bzw. S-Bahnverkehr noch deutlich zu verbessern! Die GRÜNEN setzen sich für ein Sozialticket ein, damit auch materiell schlechter gestellte Menschen nicht von der Mobilität ausgeschlossen werden. Prinzipiell gilt (wie Reiner Daams formuliert hat): Lieber Busse rund um die Uhr als Autobahnen quer durch die Stadt! |
| Ralf Wegener | FDP | Wuppertal II | -- Nicht geantwortet -- |
| Bernhard Sander | DIE LINKE | Wuppertal II | Nein, weil die ÖPNV-Versorgung längst nicht überall in NRW so gut ist wie in Wuppertal (wo es auch noch einiges zu tun gibt). Insbesondere der Regionalverkehr ist technisch, vom Fahrzeugbestand und in den Verbindunges- und takt-Qualitäten sicher ausbaubedürftig. UND: Weil die Preise für die Einkommensschwächeren ein Mobilitätshindernis darstellen. |
| Olaf Wegner | PIRATENPARTEI | Wuppertal II | Nein, weil ich als Mensch der kein Auto besitzt täglich auf das mangelhafte und vor allem unzuverlässige Angebot angewiesen bin und somit fast jeden verstehe der nicht auf sein Auto verzichten will. |
| Fabian Bleck | CDU | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Josef Neumann | SPD | Wuppertal III / Solingen II | Nein! |
| Reiner Daams | GRÜNE | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil das Angebot in der Fläche auch in den Großstädten immer weiter reduziert wird. Die Preise steigen, die Qualität sinkt, der Zuschussbedarf steigt. Das ist eine verhängnisvolle Spirale nach unten, die aus sozialen wie ökologischen Gründen durchbrochen werden muss. Lieber Busse rund um die Uhr als Autobahnen quer durch die Stadt! |
| Gisela Thoms | FDP | Wuppertal III / Solingen II | -- Nicht geantwortet -- |
| Susanne Herhaus | DIE LINKE | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil es keine flächendeckende und bezahlbare Versorgung für die Menschen in NRW gibt. Im Sinne der Umwelt brauchen wir jedoch eine Alternative zum Autoverkehr. Dies ist der ÖPNV, wir fordern in diesem Zusammenhang ein landesweites Sozialticket. |
| Alexander Reintzsch | PIRATENPARTEI | Wuppertal III / Solingen II | Nein, weil der ÖPNV ein wichtiger Bestandteil kommunaler Städteplanung ist, weiter ausgebaut und für den inner- und interstädtischen Personenverkehr noch attraktiver gemacht werden sollte. Die PIRATEN wollen den fahrscheinfreien ÖPNV. |
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