Umweltwahl NRW - Wuppertaler LandtagskandidatInnen antworten auf 9 brennende Fragen

Am 6. April stellten wir den Wuppertaler LandtagskandidatInnen aller demokratischen Parteien 9 brennende Fragen zum Thema Umweltschutz, für deren Beantwortung sie 10 Tage Zeit hatten. Anbei finden Sie unsere Fragen und die Antworten der LandtagskandidatInnen, sowie die jeweiligen Greenpeace-Positionen.

Alle drei KandidatInnen der CDU (Rainer Spiecker, Wuppertal I; Peter Brakelmann, Wuppertal II; Fabian Bleck, Wuppertal III/Solingen II) haben auch auf mehrmalige Nachfrage (sowohl an die KandidatInnen selbst, als auch an die Partei) keine Antworten geschickt. Dies zeigt, wie wenig Wert offensichtlich in der NRW-CDU auf das Thema Umweltschutz gelegt wird.

Umwelt und Wirtschaft

1. Hat der Kampf gegen den Klimawandel auch in Zeiten der Weltwirtschaftskrise für Sie oberste Priorität?

Hier finden Sie die Greenpeace-Forderungen zum Thema Klima.

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I Der Kampf gegen den Klimawandel sollte grundsätzlich eine hohe Priorität einnehmen, da es schließlich um die Zukunft unserer Erde und Gesellschaft geht. Ich glaube, das man auch in Zeiten einer Weltwirtschaftskrise mit innovativen Ideen gut wirtschaften und gleichzeitig Umweltschutz betreiben kann.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Ja, weil der Klimawandel gebremst werden muss und die Maßnahmen nicht von konjunkturellen Zyklen abhängig gemacht werden kann.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Absolut. Prinzipiell ist der Klimawandel die Klammer aller zur Zeit drängenden Fragen auf unserem Planeten. Es geht dabei natürlich vor allem um die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen - jetzt und für alle nachfolgenden Generationen. Aber bei der Frage des Klimawandels entscheiden sich auch die Konflikte um Gerechtigkeit und Frieden. Denn wenn durch den klimawandel die natürlichen Ressourcen knapper werden, wird auch ein Kampf um sie entbrennen. Deshalb müssen wir uns heute darum kümmern, dass gemeinsame, internationale Lösungen für den drohenden Klimawandel erreicht werden. Konsequenter Klimaschutz ist zudem das beste aller Konjunkturprogramme. Er steht entsprechend gar nicht im Widerspruch zu nachhaltigen Wegen aus der Wirtschaftskrise. Allerdings müssen wir in diesem Zusammenhang über unsere absolute Wachstumsgläubigkeit nachdenken. Allumfassendes Wirtschaftliches Wachstum stößt an seine Grenzen. Es geht vielmehr darum, welche Branchen wachsen sollen. Gebäudesanierung, erneuerbare Energien, Energie- und Ressourceneffizienz, das sind die Wachstumsmärkte der Zukunft.
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II Ja, weil mit einem Zukunftsfonds nach sozialen und ökologischen Kriterien die Chance auf ein Umsteuern in der Industriellen Produktion besteht: Arbeitsplätze zu schaffen und die außerordentliche Abhängigkeit von der Ausfuhr (das heißt dem Niederkonkurrieren anderer Volkswirtschaften) zurückzufahren.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II Ja, weil sich gegenüber den Krisen die sich ergeben werden, wenn es uns nicht gelingt dem Klimawandel effektiv entgegen zu wirken, die derzeitige Weltwirschaftskrise ein Lachschlager ist.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II Ja!
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Ja, weil es hier um den Schutz unserer Lebensgrundlagen geht, der ohnehin für jeden verantwortungsvollen Menschen Vorrang vor allen anderen Interessen haben muss. Klimaschutz in Gegensatz zu wirtschaftlichen Zielen zu stellen, ist aber sowieso Unsinn. Konsequenter Klimaschutz ist ja zudem das beste aller Konjunkturprogramme. Gebäudesanierung, erneuerbare Energien, Energie- und Ressourceneffizienz, das sind die Wachstumsmärkte der Zukunft.
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Ja, weil Mensch und Umwelt vor Profite gehen.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Nein, denn "oberste Priorität" würde bedeuten, dass alle anderen Themen nachrangig sind und nicht gleichzeitig betrachtet werden würden. Aber da ich nachhaltige Politik für einen Leitgrundsatz halte fließt Emissionseindämmende Politik natürlich in meine Entscheidungen ein - ist ein Mittel der Gestaltung, aber kein eigenständiges und alleiniges Ziel.

Atomkraft

2. Wie stehen Sie zur Kernkraft in Deutschland? Sollte am beschlossenen Ausstieg festgehalten werden?

Kampagne der Greenpeace NRW-Gruppen zum Atomausstieg:
"Aussteigerland NRW - Atomkraft abwählen am 9. Mai".

Und hier finden Sie den Kampagnen-Flyer.

Greenpeace-Seite zum Thema Atomkraft.

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I Atomkraft kann lediglich eine Übergangstechnologie sein. Solange regenerative und fossile Energien nicht ausreichend der Stromversorgung in Deutschland dienen, wird Atomkraft die Grundlast sicherstellen müssen. Der Atomausstieg ist richtig und wichtig, muss aber an die Realitäten angepasst werden. Ich möchte keinen unsicheren Atomstrom aus dem Ausland beziehen, da es noch keine ausreichende Versorgung durch regenerative Energien gibt. Daher muss schnellstmöglich solch ein Wechsel herbeigeführt werden.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Ja, und eigentlich sollte er noch viel schneller ablaufen, weil jeder Tag weitere Risiken und Atom-Müll produziert.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Unbedingt. Atomkraft war nie sicher und wird nie sicher sein. Das Problem des radioaktiven Abfalls werden wir ebenfalls niemals lösen können - was in der Natur der Sache liegt. Atomkraft ist zudem - entgegen der Verlautbarungen der Atomindustrie - extrem teuer. Im Unterschied zu allen anderen Wirtschaftsbereichen, müssen die Atomkonzerne nämlich ihren Müll nicht selbst entsorgen. Dies zahlen in diesem Fall der SteuerzahlerInnen. Unzählige Studien beweisen: Energiesicherheit ist zukünftig auf der Basis erneuerbarer Energien herstellbar. Jeder Tag, den AKW´s länger am Netz bleiben, verzögert den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Unerwähnt soll in diesem Zusammenhang auch nicht bleiben, dass zigtausende von Menschen, die in der 3. Welt unter schlimmsten Arbeitsbedingungen Uran abbauen, an Krebs sterben.
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II Ja, weil... das ist das Mindeste was man tun kann. Allerdings bedeutet ein Abschalten der AKW noch keine Lösung für die Frage, wie das strahlende Material aus der Welt zu schaffen ist.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II Ja, weil es keine wirklich akzeptablen Lösungsnansätze im Umgang mit dem Atommüll gibt und es meiner Meinung nach in absehbarer Zeit auch keine geben wird.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II Ja!
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Ja, weil Atomenergie nicht beherrschbar ist, weil Energiesicherheit zukünftig nur auf der Basis erneuerbarer Energien herstellbar ist, und weil jeder Tag, den AKW´s länger am Netz bleiben, den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland verzögert.
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Ja. DIE LINKE fordert die unverzügliche und unumkehrbare Stilllegung aller Atomanlagen sowie ein Verbot für den Export von Atomtechnik. Der rotgrüne Atomkonsens von 2000 mit den garantierten Restlaufzeiten dient zuallererst den Profitinteressen der Atomindustrie. Die immer noch beträchtlichen Mittel, die in die Atomforschung fließen, sollen auf die Entwicklung erneuerbarer Energien umgelenkt werden. Wir brauchen ein transparentes und gerichtlich nachprüfbares Suchverfahren nach neuen Endlagerstandorten.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Ja, weil Kernkraft Abfälle produziert, die für nicht absehbare Zeit Hochrisiko behaftet sind und ein schwerer Störfall die Existenz unseres Landes bedeuten kann. Der Ausstieg ist richtig und darf nicht verzögert werden.

3. Halten Sie eine weitere Endlagersuche neben Gorleben für nötig?

Greenpeace-Artikel: "Endlager Gorleben - eine Fata Morgana"

Greenpeace: Geheime Akten über Gorleben

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I Grundsätzlich muss eine vernünftige Endlagermöglichkeit geschaffen bzw. gefunden werden. Daher muss man eine verantwortungsvolle Lösung schaffen.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Ja, weil die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Gorleben kein wirklich sicherer Standort ist – falls es so etwas überhaupt gibt.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Ja, weil der Salzstock in Gorleben als Endlager offensichtlich ungeeignet ist. Die unfassbaren Vorgänge in der Asse beweisen, wie fahrlässig die Betreiber mit dem hochgiftigen Atommüll umgehen und dass Salzstöcke keine sicheren Endlagerstätten sein können. Die Beschränkung auf Gorleben ist in unseren Augen skandalös.
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II Ehrlich gesagt, Ich weiß keine Antwort auf die von mir gestellte Frage.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II Nein, weil es meiner Meinung nach sowieso kein Endlager in dem Sinne geben sollte. Bei der Lagerung des schon vorhandenen Atommülls muss in meinen Augen immer die Möglichkeit geschaffen werden -bei sich ändernden Umständen/Möglichkeiten- den Atommüll möglichst problemlos umlagern zu können.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II Unentschlossen
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Ja, weil der Salzstock in Gorleben als Endlager offensichtlich ungeeignet ist. Die unfassbaren Vorgänge in der Asse beweisen, wie fahrlässig die Betreiber mit dem hochgiftigen Atommüll umgehen und dass Salzstöcke keine sicheren Endlagerstätten sein können. Die Beschränkung auf Gorleben ist in meinen Augen skandalös.
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Nein. Keine weitere Einlagerung von Atommüll und Ausstieg aus der Atomenergie.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Ja, weil man immer einen Plan B haben sollte, falls etwas mit Plan A schief geht.

Energie

4. Bis wann sollte Ihrer Meinung nach ein Land wie NRW von der Kohlekraft komplett auf Erneuerbare Energien umgestiegen sein?

Greenpeace-Artikel: "Deutschland kann klimaneutral werden - wenn die Politik nur will"

Kurzfassung der Greenpeace-Studie: Klimaschutz Plan B 2050

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I Einen genauen Zeitpunkt zu benennen wäre nicht seriös. Grundsätzlich ist es wichtig, zeitnah auf saubere Kohlekraftwerke umzustellen und schnellstmöglich erneuerbare Energien einzusetzen.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Möglichst SOFORT, weil a) Kohle endlich ist und zu schade zum Verbrennen und b) weil erneuerbare Energie zur Abwendung weiterer Umweltschäden unbedingt erforderlich sind.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Wir müssen bis spätestens bis 2040 die notwendige CO2-Reduzierzung erreicht haben. Das bedeutet, dass wir ab sofort konsequent auf die drei "E"s setzen müssen: Erneuerbare Energien, Ernergieeffizienz und Energieeinsparung. Ab 2050 muss sich der noch akzeptable CO2-Ausstoß auf nicht vermeidbare prozessbedingte Emissionen beschränken. Konkret bedeutet das, dass wir keine neuen Kohlekraftwerke mehr bauen dürfen und die Erneuerbaren deutlich ausbauen, damit sie die Kohlekraft sukzessive ersetzen.
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II So schnell wie möglich. Das hängt am Druck der Bevölkerung, am Gegendruck der Stromkonzerne, an den Konstellationen im politischen Raum. Nur eine starke Linke wird verhindern, dass die CDU oder FDP an der Landesregierung ein Umsteuern weiter verhindert.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II So schnell wie möglich. Um auf diese Frage eine konkretere Antwort geben zu können, fehlen mir die nötigen Informationen. Die mir zugänglichen Information über die Möglichkeiten der Energieversorgung in der Zukunft sind einfach zu widersprüchlich.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II So schnell wie möglich!
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Bis 2040, weil nur so die unabdingbar notwendige CO2-Reduzierzung erreicht werden kann. Wer die Klimaziele ernst meint, muss zudem sämtliche CO2-Emmissionen im Bereich von Energieerzeugung, Verkehr sowie Wärme- und Kühlversorgung aller Immobilien bis 2050 auf null zurückgefahren haben. Der dann noch akzeptable CO2-Ausstoß muss sich auf nicht vermeidbare prozessbedingte Emissionen beschränken.
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Bis 2020, weil dies eine Investition in ein friedliches und ökologischen 21. Jahrhundert wäre. Technisch ist dies innerhalb von 10 Jahren umsetzbar.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Ein kompletter Umstieg wird kommen, aber einen technologischen Sprung gesetzlich zu verordnen ist utopisch. Daher will ich mich nicht auf eine Zahl festlegen.

5. Möchten Sie den Bau weiterer Kohlekraftwerke fördern?

Die Klima-Allianz und Greenpeace fordern ein Klimaschutz-Gesetz:
"Energieland NRW - Schlusslicht im Klimaschutz"

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I Das muss meines Erachtens in jedem Einzelfall individuell entschieden werden.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Nein, weil... siehe 4.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Nein. Wir brauchen eine klare Energiewende. Kohlekraftwerke sind ökologisch und ökonomisch unvernünftig. Wer jetzt noch neue Kraftwerke baut, wird sie länger als 30 Jahre betreiben müssen, damit sich die Investitionen rechnen. Mit neuen Kraftwerken ist also eine konsequente Klimaschutzstrategie nicht vereinbar.
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II Nein. Die Drohung mit der Laufzeitverlängerung der AKWs wird Investitionen in dezentrale Energieversorgung (ob mit Kohle oder nicht) unrentabel für die Stadtwerke machen. Kleinere Kohlekraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung halte ich für eine gewisse Übergangszeit für möglich.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II Nein, weil das Geld besser in die Umstellung auf erneuerbare Energien fließen sollte.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II Ist nicht mit Ja oder Nein zu beantworten.
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Nein, weil neue Kohlekraftwerke die erforderliche Energiewende behindern. Wer heute neue Kraftwerke baut, wird sie länger als 30 Jahre betreiben, damit sich die Investitionen rechnen. Mit neuen Kraftwerken ist also eine konsequente Klimaschutzstrategie nicht vereinbar.
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Nein, weil unflexible Großkraftwerke den Systemwechsel zu dezentralen Strukturen und schnell reagierenden Systemen im Sinne des Klimaschutzes behindern.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Nein, weil Kohle ein nicht nachhaltiger Brennstoff ist und Subventionen und staatliche Mittel mit dem Ziel der Investition nur für nachhaltige, langfristig der Gesellschaft nutzbringende Anlagen gesteckt werden sollte.

6. Sprechen Sie sich für die Fortführung der bestehenden Braunkohletagebaue aus?

Greenpeace-Artikel: "Braunkohle - Gift fürs Klima"

Greenpeace-Factsheet: 10 Gründe gegen die neuen Braunkohle-Blöcke in Neurath (NRW)

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I Grundsätzlich haben wir in NRW und Deutschland einen Energiemix. Dies wird realistisch auch in den nächsten Jahren der Fall sein. Da gerade in NRW große Mengen Braunkohle vorhanden sind, muss bei einer Erschließung neuer Abbauflächen sozialverträglich und ökologisch vernünftig vorgegangen werden.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Nein, weil... siehe 4.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Nein, weil Braunkohlekraftwerke völlig ineffiziente Energieproduzenten sind, die den größten Teil der umgewandelten Energie als Abwärme in die Umgebung blasen. Braunkohlekraftwerke sind keine Stromerzeiger, sondern Wolkenmaschinen, und damit sind sie die Klimakiller Nr. 1.
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II Nein.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II Nein.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II Ist nicht mit Ja oder Nein zu beantworten.
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Nein, weil Braunkohlekraftwerke völlig ineffiziente Energieproduzenten sind, die den größten Teil der umgewandelten Energie als Abwärme in die Umgebung blasen. Braunkohlekraftwerke sind keine Stromerzeiger, sondern Wolkenmaschinen, und damit sind sie die Klimakiller Nr. 1.
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Nein, weil Braunkohle unter den fossilen Brennträgern der größte Klimakiller ist. Ich selbst bin im Braunkohlenausschuss als stimmberechtigtes Mitglied.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Nein, weil der Abbau mittelfristig wieder auf Subventionierung hinauslaufen wird für ein Produkt, dass niemand will und zudem auch noch die Umwelt über Jahre hinweg zerstört.

Landwirtschaft

7. Sind Sie generell gegen den Anbau von Gen-Pflanzen in NRW?

Greenpeace: "Gute Gründe gegen Gentechnik"

Greenpeace-Factsheet: Genpflanzen in Deutschland

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I In erster Linie wollen wir die Forschung in der Gen-Politik ermöglichen. Verschiedene Feldversuche sollen dabei möglich sein. Eine Kreuzung von Gen-Pflanzen mit herkömmlichen Anbaugebieten darf nicht gestattet werden. Perspektivisch müssen wir jedoch Vor-und Nachteile von Gen-Pflanzen abwägen.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Ja, weil es a) keine Notwendigkeit dafür gibt und b)das Risiko für Mensch und Landwirtschat unkalkulierbar ist.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Ich bin nicht nur in NRW sondern überall gegen den Anbau von genetisch veränderten Pflanzen. Die Risiken, die damit verbunden sind, sind unüberschaubar. Wenn Pflanzen gegen sog. Schädlinge resistent sind, dann sind auch Nahrungsgrundlagen für unsere Vögel, Nager uvam. gefährdet etc. - der Eingriff in unser labiles Ökosystem ist unverantwortlich. Sobald sich Arten gekreuzt haben, ist diese Entscheidung nicht mehr revidierbar. Unabhängig davon führt der Anbau von Gen-Pflanzen zu einer katastrophalen Abhängigkeit der Bauern von einigen wenigen großen marktbeherrschenden Lebensmittelkonzernen, die das genveränderte Saatgut anbieten.
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II Ja.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II Nein, weil mir ein generelles Anbauverbot von Gen-Pflanzen zu sehr die Freiheit der Forschung einschränken würde.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II Ja!
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Ja, weil Gentechnik in der Lebensmittelproduktion nichts zu suchen hat. Wer einmal Gentechnik im Freiland zulässt hat keine Chance, diese Entscheidung zu revidieren, Er zerstört damit die Wahlfreiheit der VerbraucherInnen, sich für gentechnikfreie Lebensmittel zu entscheiden. Zudem löst Gentechnik kein Problem, sondern führt zu einer katastrophalen Abhängigkeit der Bauern von großen marktbeherrschenden Lebensmittelkonzernen.
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Ja, weil Gentechnik schädlich ist für unsere Vielfalt an gesunden Lebensmitteln.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Nein. In Fällen, bei denen die Forschung die nachhaltige Verträglichkeit der gen-veränderten Pflanze belegen kann, sollten keine ideologischen Mauern errichtet werden. Jedoch müssen die Zulassungs- und Prüfverfahren strengere Richtwerte bekommen.

8. Möchten Sie die Bedingungen für den ökologischen Landbau in NRW verbessern?

Greenpeace-Artikel zum Thema Ökologische Landwirtschaft

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I Die Bedingungen für den ökologischen Landbau in NRW sind ausreichend. Dieser muss sich im Wettbewerb genauso behaupten, wie der normale Landbau.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Ja, weil ich selbst und nachfolgende Generationen gesund leben wollen.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Ja, weil die kontrollierte biologische Landwirtschaft die beste Gewähr für nachhaltig und artgerecht produzierte sowie geschmackvolle und gesunde Lebensmittel bietet. Der Biolandbau schafft zudem den kleinen bäuerlichen Betrieben neue Perspektiven mit fairen Preisen und stärkt die regionale Wirtschaft. Entscheidend sind dabei Überbrückungshilfen in der Umstellungszeit. Unserer Meinung nach kann zudem bei der Massentierhaltung auch nicht mehr von Landwirtschaft sondern eher von Agrarindustrie gesprochen werden. Diese kritisiere ich in ihrer tierquälerischen Praxis aufs Schärfste. Unabhängig davon: weniger Fleisch zu verzehren ist nicht nur gesünder sondern schont auch das Klima!
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II Ja, weil durch den Mengeneffekt die ökologisch angebauten Nahrungsmittel hoffentlich bald auch für die einkommensärmeren Schichten erschwinglich werden.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II An den Stellen, wo der ökologische Landbau gegenüber dem konventionellen Landbau benachteiligt wird auf jeden Fall. Alles weitere ist die Freiheit des Verbrauchers, der in meinen Augen vor allem besser informiert werden muss.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II Ja!
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Ja, weil die kontrollierte biologische Landwirtschaft die beste Gewähr für nachhaltig und artgerecht produzierte sowie geschmackvolle und gesunde Lebensmittel bietet. Der Biolandbau schafft zudem den kleinen bäuerlichen Betrieben neue Perspektiven mit fairen Preisen und stärkt die regionale Wirtschaft. Entscheidend sind dabei Überbrückungshilfen in der Umstellungszeit.
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Ja, weil Biolandwirtschaft die Arbeit mit gentechnisch veränderten Pflanzen verbietet.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Nein, weil meiner Meinung nach bereits zu viele Gelder über EU-Subventionen in der Landwirtschaft versinken und den Weltmarktpreis verzerren und so eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern schädigt. Eine Förderung kann wenn nur über die Nachfrage der Konsumenten kommen.

Verkehr

9. Halten Sie das momentane Angebot im ÖPNV für ausreichend?

Greenpeace-Info: "Wie die Autoindustrie den Treibhauseffekt anheizt"

Rainer SpieckerCDU Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Dietmar Bell SPD Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
René Kissler GRÜNE Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Marcel Hafke FDP Wuppertal I Das Angebot im ÖPNV ist in NRW auf einem hohen Niveau. Jedoch halte ich es regional ausbaufähig. Insbesondere sollte zeitnah auch ein einheitliches Verbund- und Tarifsystem eingerichtet werden.
Gunhild Böth DIE LINKE Wuppertal I Nein, weil die Gewinnerzielung immer mehr in den Vordergrund gerückt wird. Transport ist Daseinsvorsorge und Voraussetzung für soziale Teilhabe und nach Ansicht der LINKEN keine Dienstleistung, deren Ziel in Gewinnerwirtschaftung bestehen sollte.
Ralf Glörfeld PIRATENPARTEI Wuppertal I -- Nicht geantwortet --
Peter BrakelmannCDU Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Andreas Bialas SPD Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Nadja Shafik GRÜNE Wuppertal II Ja und Nein. In Wuppertal haben wir es mit einem weitgehend guten ÖPNV-Netz zu tun. Dies gilt aber nicht überall in NRW. Zudem sind die Zustände im regionalen Zug- bzw. S-Bahnverkehr noch deutlich zu verbessern! Die GRÜNEN setzen sich für ein Sozialticket ein, damit auch materiell schlechter gestellte Menschen nicht von der Mobilität ausgeschlossen werden. Prinzipiell gilt (wie Reiner Daams formuliert hat): Lieber Busse rund um die Uhr als Autobahnen quer durch die Stadt!
Ralf Wegener FDP Wuppertal II -- Nicht geantwortet --
Bernhard SanderDIE LINKE Wuppertal II Nein, weil die ÖPNV-Versorgung längst nicht überall in NRW so gut ist wie in Wuppertal (wo es auch noch einiges zu tun gibt). Insbesondere der Regionalverkehr ist technisch, vom Fahrzeugbestand und in den Verbindunges- und takt-Qualitäten sicher ausbaubedürftig. UND: Weil die Preise für die Einkommensschwächeren ein Mobilitätshindernis darstellen.
Olaf Wegner PIRATENPARTEI Wuppertal II Nein, weil ich als Mensch der kein Auto besitzt täglich auf das mangelhafte und vor allem unzuverlässige Angebot angewiesen bin und somit fast jeden verstehe der nicht auf sein Auto verzichten will.
Fabian BleckCDU Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Josef Neumann SPD Wuppertal III / Solingen II Nein!
Reiner Daams GRÜNE Wuppertal III / Solingen II Nein, weil das Angebot in der Fläche auch in den Großstädten immer weiter reduziert wird. Die Preise steigen, die Qualität sinkt, der Zuschussbedarf steigt. Das ist eine verhängnisvolle Spirale nach unten, die aus sozialen wie ökologischen Gründen durchbrochen werden muss. Lieber Busse rund um die Uhr als Autobahnen quer durch die Stadt!
Gisela Thoms FDP Wuppertal III / Solingen II -- Nicht geantwortet --
Susanne Herhaus DIE LINKE Wuppertal III / Solingen II Nein, weil es keine flächendeckende und bezahlbare Versorgung für die Menschen in NRW gibt. Im Sinne der Umwelt brauchen wir jedoch eine Alternative zum Autoverkehr. Dies ist der ÖPNV, wir fordern in diesem Zusammenhang ein landesweites Sozialticket.
Alexander Reintzsch PIRATENPARTEI Wuppertal III / Solingen II Nein, weil der ÖPNV ein wichtiger Bestandteil kommunaler Städteplanung ist, weiter ausgebaut und für den inner- und interstädtischen Personenverkehr noch attraktiver gemacht werden sollte. Die PIRATEN wollen den fahrscheinfreien ÖPNV.

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